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Dienstag, 5. April 2016

...nearly forgot my broken heart - Chris Cornell

Das Jahr ist ja noch relativ jung, aber das erste Konzert-Highlight des Jahres habe ich schon hinter mir. Am Samstag ging es in die Laeiszhalle zu Chris Cornell.

Die Laeiszhalle ist ja eigentlich für die Klassik gedacht, aber in letzter Zeit findet hier auch "neue" Musik statt, zuletzt unter anderem Joe Satriani. Entsprechen gediegen präsentiert sich der Saal. Viel Weiß, Blattgold, rote Klappsitze und im Bühnenhintergrund thront eine Orgel. Hier wird der bevorstehende Beginn auch noch mit Klingelzeichen angekündigt. Das war schon irgendwie charmant.

Das Publikum war bunt gemischt, sowohl vom Alter als auch von den Nationalitäten. Die Mehrheit der Herren hatte sich als Abendgarderobe für das klassische Band-Shirt entschieden ;-) . So konnte man dann Shirts von Soundgarden (klar), Alice in Chains, Foo Fighters und Pearl Jam sehen.

Um 20:00 Uhr begann dann der Support Act Fantastic Negrito.
Den kannte ich bis Samstag noch gar nicht (wie das so ist bei Support Acts). Musikalisch war das intensiver Blues mit verschiedenen Einflüssen. Sehr eindringlich, sehr emotional und nichts zum nebenbei hören. Für mich genau das richtige um den Abend einzuleiten und die Aufmerksamkeit vom Alltag abzuwenden und mich nur auf die Bühne zu konzentrieren. Sehr interessante Musik und ich werde mich damit nochmal etwas näher beschäftigen.



"I'm a human but remember first I'm a man
You painted pictures for me
that I refuse to understand
Cause I want everything for no reason
Cause yesterday it felt so good
But today it feels so bad"
Honest man - Fantastic Negrito

Setlist (leider unvollständig):
Honest man
Night has turned into day
Black Girl (in the pines)
Rant Rushmore


20:45 Uhr Showtime: Chris Cornell.
Lässig und ohne große Umstände betritt er die Bühne, Gitarre geschnappt, kurz seinen Mitmusiker Bryan Gibson vorgestellt, der ihn bei einigen Liedern an Keyboard und Cello begleitet, und los ging es.



"When you came along the time was right
Pulled me like an apple red and ripe
Wasn't very long you took a bite
And did me wrong, and it serves me right"

Nearly forgot my broken hear - Chris Cornell


Die Setlist (siehe weiter unten) war ein Querschnitt durch seine musikalische Biographie. Ein Klassiker nach dem anderen. Was mich aber am meisten beindruckt hat war seine Bühnenpräsenz. Während der Songs ganz in der Musik, während der Ansagen oder kleinen Anekdoten immer Blickkontakt suchend in die vorderen Reihen des Saales geblickt und während des Applauses den Blick immer durch das Publikum wandernd, bis in die letzte Reihe des Oberrangs.

Er hat jeden mitgenommen und, so schien es, auch selbst jeden Augenblick genossen. Auch kleine Missgeschicke wie ein falsch gesetzter Kapodaster oder den von Roadies vergessenen Mikrofonständer des Support Acts wurden mit Selbstironie aus der Welt geschafft (ein Axl Rose hätte an der Stelle wahrscheinlich das Konzert abgebrochen).

Um 23:00 Uhr war dann (leider) Schluss. Also gut zwei Stunden Musik. Und so umfangreich die Setlist war, ist es schwer ein persönliches Highlight hervorzuheben. Das ganze Konzert war einfach nur gut.

"There you are, looking down
I'll be here on the ground if you need me
As I dream of a ghost
Of a love that has died"
Worried moon - Chris Cornell



Setlist:

Before We Disappear
Can't Change Me
As Hope & Promise Fade
The Times They Are A-Changin' (Bob Dylan cover) (Lyrics 'updated' to: The Times They Are A-Changin' Back)
Nearly Forgot My Broken Heart
Fell on Black Days (Soundgarden song)
Blow Up the Outside World (Soundgarden song)
Thank You (Led Zeppelin cover)
Let Your Eyes Wander
Say Hello 2 Heaven (Temple of the Dog song)
Doesn't Remind Me (Audioslave song)
Billie Jean (Michael Jackson cover)
Wide Awake (Audioslave song)
Rusty Cage (Soundgarden song  in der Johnny Cash Version)
When I'm Down
Seasons (vom Soundtrack zum Film “Singles”)
I Am the Highway (Audioslave song)
Black Hole Sun (Soundgarden song)
Hunger Strike (Temple of the Dog song)
Future Riot (Improvised "new" song after audience request)
Worried Moon
One (Melodie von  U2's One mit dem Text von Metallica´s One )
Zugabe:
Scream
Higher Truth


In zwei Wochen geht es dann in die Markthalle.

Montag, 7. März 2016

Tickets...ja gerne, aber nicht so.


Neues Jahr, neues Glück und nun stehen schon wieder meine ersten Konzertbesuche für dieses Jahr fest.

Stand heute geht es zu Chris Cornell, Fish, Colin Hay und als kleines Highlight, zum Tourabschlußkonzert von Revolverheld.

Eigentlich wollte ich auch noch zu Coldplay, aber da waren mir die Tickets zu teuer.
OK, die Show wäre es vielleicht wert, aber etwas bei 90 € für Rang C im Volksparkstadion, Nein, Danke.

Und ich schaue mir gar nicht erst die Ticketpreise auf dem Schwarzmarkt an. Da ärgere ich mich bloß. Was da für Preise aufgerufen werden und dann ggf. auch noch bezahlt werden. Die Zeit hatte dazu mal einen Artikel (ist schon etwas älter) und dieser Tage gab es auch einen Bericht auf Deutschlandradio dazu.

Für die Bands ist es natürlich so eine Sache, zum einen kann es ihnen, relativ, egal sein, Hauptsache, die Tickets sind verkauft. Zum anderen sieht es natürlich doof aus, wenn die Halle zwar ausverkauft ist, aber ein Teil der Ränge leer ist, weil sich die Fans die überteuerten Tickets nicht leisten können/wollen. Bekannte von uns hatten das in Berlin. Sie saßen auf Ihren, auf den Tickets ausgewiesenen Plätzen, um sie herum alle leer. Kurz vor beginn der Show gingen dann die Ordner rum und baten sie dann weiter runter zu gehen, um dort die Ränge aufzufüllen.

Und die ollen Schwarzmarkthändler (im englischen so schön Scalpers genannt) greifen in die "Wertschöpfungskette" zu Lasten der Konzertbesucher ein.

Mal sehen wie sich das weiter entwickelt. Vielleicht gibt es ja bald personifizierte Tickets.

In dem Sinne: Let there be Rock

(wie ist Bon Scott eigentlich in die Hose reingekommen?)  ;-)



Dienstag, 29. September 2015

Aus zwei mach eins - One









Letztens hatte ich im privaten Rahmen die Gelegenheit mal etwas von meinen Gitarrenkünsten zum Besten zu geben. Vorher also fleißig geübt, denn das Ziel war, auch den Gesang noch mit unterzubringen.

Dienstag, 22. September 2015

Stell dir vor...

Der Sommer ist definitiv um, die Urlaubszeit vorbei, der Alltag hat einen wieder fest in seinem grimmigen Griff und die politischen Ereignisse der letzten Zeit stimmen nachdenklich.