Montag, 7. März 2016

Tickets...ja gerne, aber nicht so.


Neues Jahr, neues Glück und nun stehen schon wieder meine ersten Konzertbesuche für dieses Jahr fest.

Stand heute geht es zu Chris Cornell, Fish, Colin Hay und als kleines Highlight, zum Tourabschlußkonzert von Revolverheld.

Eigentlich wollte ich auch noch zu Coldplay, aber da waren mir die Tickets zu teuer.
OK, die Show wäre es vielleicht wert, aber etwas bei 90 € für Rang C im Volksparkstadion, Nein, Danke.

Und ich schaue mir gar nicht erst die Ticketpreise auf dem Schwarzmarkt an. Da ärgere ich mich bloß. Was da für Preise aufgerufen werden und dann ggf. auch noch bezahlt werden. Die Zeit hatte dazu mal einen Artikel (ist schon etwas älter) und dieser Tage gab es auch einen Bericht auf Deutschlandradio dazu.

Für die Bands ist es natürlich so eine Sache, zum einen kann es ihnen, relativ, egal sein, Hauptsache, die Tickets sind verkauft. Zum anderen sieht es natürlich doof aus, wenn die Halle zwar ausverkauft ist, aber ein Teil der Ränge leer ist, weil sich die Fans die überteuerten Tickets nicht leisten können/wollen. Bekannte von uns hatten das in Berlin. Sie saßen auf Ihren, auf den Tickets ausgewiesenen Plätzen, um sie herum alle leer. Kurz vor beginn der Show gingen dann die Ordner rum und baten sie dann weiter runter zu gehen, um dort die Ränge aufzufüllen.

Und die ollen Schwarzmarkthändler (im englischen so schön Scalpers genannt) greifen in die "Wertschöpfungskette" zu Lasten der Konzertbesucher ein.

Mal sehen wie sich das weiter entwickelt. Vielleicht gibt es ja bald personifizierte Tickets.

In dem Sinne: Let there be Rock

(wie ist Bon Scott eigentlich in die Hose reingekommen?)  ;-)