Mittwoch, 15. April 2015

Play for real, talk and feel....

Eins vielleicht noch vorweg, ultimative Indie-Geheimtipps wird es hier nicht geben, das können andere besser. Also nichts aus Spex oder anderen Magazinen. 
Eben nur meine kleinen Highlights. 
Zu den Biographien der Bands schreibe ich gegebenenfalls nur falls es gerade zum Song passt, die meisten kennt man eh schon und auf Wikipedia gibt es zu den Bands auch ausführlichere Informationen, das würde sonst hier auch den Rahmen sprengen.

Wo ich gerade in 1989 hängen geblieben war, im Dezember verschlug es mich dann zu meinem ersten U2 Konzert nach Dortmund in die Westfalenhalle. 

Für so ein Landei wir mich schon fast eine Weltreise. 
Vier Stunden vor der Halle auf Einlass gewartet, es in die zweite Reihe geschafft und dann doch, noch bevor B.B. King als Support anfing, wieder raus weil das Gedränge vor der Bühne kaum auszuhalten war. Dann aber tolle Plätze im Rang hinter der Bühne gewunden - auch mal eine interessante Perspektive.

Einer meiner U2-Klassiker ist "the electric co." 
Eigentlich ein Song über einen Freund der Band, der mit Elektroschocks behandelt wurde.
Der Text ist, für mein Verständnis, sehr fragmentarisch, aber die Musik allein betrachtet hat, als Gegensatz zum Text etwas, das ich am ehesten mit Euphorie beschreiben würde, aber auch mit Ziel- oder Rastlosigkeit. Mein Empfinden geht da also völlig konträr zum Text.

Live ist das Stück immer ein Highlight und die, meiner Meinung nach, beste Version ist die vom Rockpalast auf der Loreley, leider läuft das Video bei YouTube gerade nicht in Deutschland. 
Daher hier eine Version aus Dortmund von 1984. 

Im Solo hat Bono früher ja gerne mal Ausflüge ins Publikum gemacht, sehr zum Leidwesen und zur Verwirrung seiner Band. Sehr schön hier, der Blick von Edge bei ca. 2:57, als wenn er sagen wollte "was hat der jetzt schon wieder vor".








Mit den letzten Alben konnten mich U2 nicht mehr so einfangen.
Aber "the electric co." geht eigentlich immer.